Der Begriff „Stille Entzündungen“ klingt zuerst einmal harmlos. Nach etwas, das sich ruhig verhält und einem nichts tut. Aber stille Entzündungen sind alles andere als das. Sie können schwerwiegende Folgen haben. Also, lass uns mal einen genaueren Blick darauf werfen, warum stille Entzündungen so gefährlich sind und was du dagegen tun kannst.

WICHTIG VORAB: MIT DIESEM ARTIKEL WILL ICH DICH AUFKLÄREN UND NICHT BELEHREN. DU ENTSCHEIDEST AM ENDE, WAS DU MIT DIESEM WISSEN TUST!

Blick in deinen Körper

Zunächst einmal, was sind überhaupt „stille Entzündungen“? (Vielleicht kennst du sie auch unter dem englischen Begriff „silent inflammations“). Sie sind so heimtückisch, weil sie im Gegensatz zu akuten Entzündungen heimlich in deinem Körper vorhanden sind. Du merkst nichts davon, bis es (fast) zu spät ist.

Wie entstehen stille Entzündungen?

Die Entstehung von stillen Entzündungen ist komplex. Sie sind eng mit unserem Immunsystem verbunden. Bei einer Entzündung, z.B. durch eine akute Verletzung, wird das Immunsystem aktiviert und vernichtet Bakterien oder Viren. Hier tut es seinen guten, nützlichen und für dich lebensverlängernden Job. Wenn es den erledigt hat, legt es sich normalerweise wieder schlafen und wartet auf seinen nächsten Einsatz. Bei einer stillen Entzündung bleibt das Immunsystem aber aktiviert, es dämmert weiter vor sich hin, ohne sich wirklich von seinem letzten Einsatz erholen zu können.

Du kannst dir das wie bei einem Menschen vorstellen: Wenn der permanent keinen vernünftigen Schlaf bekommt, ständig in einer Art Alarmzustand ist und dann plötzlich eine Höchstleistung vollbringen soll, dann schafft er das nicht mehr: Und genau so hat dein Immunsystem auch keine Kraft mehr für die Bekämpfung anderer Erkrankungen.

Ursachen für die stillen Entzündungen

Die Gründe dafür, warum dein Immunsystem keine Ruhe mehr findet, können vielfältig sein:

  • Rauchen
  • falsche Ernährung
  • wenig Schlaf
  • zu wenig Bewegung
  • chronischer Stress
  • Übergewicht

Besonders das viszerale Fett des Bauchraums produziert als Reaktion auf den ständigen metabolischen Stress Entzündungsstoffe, die im Blut durch den Körper transportiert werden und dann in den Organen landen, wo sie sich „ansiedeln“.

Die Folgen

Stille Entzündungen können damit zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen führen, darunter Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, eine schmerzhafte Erkrankung der Gelenke, verschlimmern und das Risiko von Arteriosklerose, der Verhärtung der Arterien, erhöhen.

Damit ist das viszerale Bauchfett also nicht einfach nur eine optische Frage, sondern es kann für dich wirklich gefährlich werden, weil diese Entzündungen nicht nur deinen Bauch, sondern auch andere Teile deines Körpers ins Visier nehmen.

Wenn du „curvy“ und big size bist und du dich damit wohl fühlst, ist das zwar schön für dich (KEINE IRONIE HIER!!!), aber aus gesundheitlicher Perspektive sind nicht die Optik und das Wohlfühlen im Körper relevant, sondern das, was die Kilos zu viel am Bauch für deinen Körper langfristig bewirken: Nichts Gutes, sorry to say!

Wie kannst du stille Entzündungen in deinem Körper feststellen?

Die Herausforderung bei stillen Entzündungen ist, dass sie oft unbemerkt bleiben. Sie verursachen keine offensichtlichen Symptome wie Fieber oder Schwellungen. Du kannst dich sogar lange Zeit super wohl in deinem Körper fühlen, ohne dass du sie bemerkst. Erste handfeste Anzeichen können dann Verdauungsprobleme, Abgeschlagenheit und Infekt-Anfälligkeit sein.

Die beste Möglichkeit, sie zu diagnostizieren, ist durch Bluttests, die Entzündungsmarker wie den CRP-Wert (C-reaktives Protein) messen. Wenn dieser Wert erhöht ist, könnte das ein Zeichen für eine stille Entzündung sein.

Der Zusammenhang mit deiner Psyche

Aber das ist noch nicht alles. Sorry again! Stille Entzündungen können auch deine Psyche beeinflussen. Sie werden mit Depressionen und Angststörungen in Verbindung gebracht. Dein Körper und Geist sind enger miteinander verbunden, als du denkst: Neuere Forschungen haben gezeigt, dass diese Entzündungsstoffe die Blut-Hirn-Schranke überwinden können und damit direkt in deinem Gehirn wirken können: Somit könnten sie für Krankheiten wie Depressionen, Demenz und Alzheimer (mit-) verantwortlich sein.

Raus aus der Falle – Was kannst du tun?

Aber bevor du jetzt in Panik gerätst, gibt es gute Nachrichten: Du kannst etwas dagegen tun!

Wie wird man diese stillen Entzündungen wieder los?

Ernährung

Deine Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Vermeide stark verarbeitete Lebensmittel, Zucker und gesättigte Fette. Setze stattdessen auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und gesunden Fetten.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung reduziert Entzündungen im Körper. Es muss kein intensives Training sein – schon ein täglicher Spaziergang kann Wunder wirken.

Stressmanagement

Chronischer Stress ist ein Auslöser für stille Entzündungen. Finde die für dich passende Entspannungstechnik wie Yoga oder Meditation, um Stress abzubauen.

Schlaf

Achte auf ausreichenden und erholsamen Schlaf. Schlafmangel kann Entzündungen verstärken.

Um mit einem Training zu starten, ist meine Empfehlung für dich natürlich mein Dance-Fitness-Programm getlow®by Ariane, das dich sanft gelenkschonend und mit Partyfeeling (wieder) in Bewegung bringt. Es legt den Fokus auf Spaß, auch wenn es dazu noch gesund ist. Dazu ist es individuell anpassbar.