Mmmh, es ist so kuschelig auf der Couch. Eine schöne Decke und dazu noch eine Tasse Kakao. Oder doch ein Glas Rotwein? Schließlich darf ich Selbstfürsorge betreiben und als erstes an mich denken! Sagen nicht mittlerweile alle Psycholog:innen: „Nur wenn ich an mich zuerst denke, kann ich auch für andere sorgen.“ Also schön ausstrecken. Aah! Wenn ich Fitnesstraining machen würde, würden sich meine Rückenschmerzen und die Kniebeschwerden nur noch verschlimmern. Oder?

Versteh‘ mich nicht falsch: Du sollst dich auf der Couch einkuscheln und einen Kakao dazu trinken, wenn dir danach ist. Wenn dir aber jeden Tag danach ist und das deine ganze Selbstfürsorge ist, dann darfst du mal deinen Fokus verändern.

Trägheit

Sorry to say, aber: Selbstfürsorge wird leicht mit Bequemlichkeit und Trägheit verwechselt. Genauso wie Entspannung und Ruhe ihre Berechtigung haben, genauso haben Bewegung und Fitness ihren Anteil daran, dass es dir gut geht! Die Wissenschaftler Minar und Stecovic1 drücken es richtig melodramatisch aus:

„Trägheit ist Selbstmord in Zeitlupe.“

Aber genauer betrachtet ist dieser Satz nicht melodramatisch, sondern leider ziemlich realistisch. Denn Bewegung ist tatsächlich unser „Lebensmotor“. Deshalb möchte ich dir hier zeigen, warum sich selbst die Faulsten von uns bewegen dürfen. Bewegung tut tatsächlich nicht weh, aber wenn du dich nicht bewegst, wird es dir irgendwann irgendwo einmal verdammt weh tun.

Die Bedeutung der Bewegung

Bewegung ist tatsächlich nicht nur ein optionales Extra in deinem Leben, sondern sie ist der Schlüssel zu einem längeren und gesünderen Leben. You are just happier! Dein Körper ist dafür gemacht, sich zu bewegen, und deine Muskeln sind dabei das wichtigste Organ. Der Bewegungsapparat, der aus Knochen, Muskeln, Sehnen und Gelenken besteht, bildet die Maschine (=deinen Körper), die es dir ermöglicht, dich fortzubewegen. Ohne diese Maschine wärst du buchstäblich bewegungsunfähig.

Wenn du dich zu wenig bewegst, „rostet“ deine Maschine, also du selbst: Deine Muskeln und Gelenke verkümmern und verlieren ihre Funktionalität. Die Folgen sind vielfältig und reichen von körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen wie Herzerkrankungen und Diabetes. Es beginnt also mit Kreuzweh und endet – schlimmstenfalls – mit Diabetes und Herzinfarkt.

Sitzen als „Hauptbeschäftigung“

Die westliche moderne Gesellschaft sitzt – nicht im Gefängnis, aber am Schreibtisch, im Büro, vor dem Fernseher oder in unseren Autos. Und sperrt sich damit selbst in einen sich zunehmend ungemütlich anfühlenden Körper ein. Also am Ende ist doch dein Körper dein Gefängnis.

Aber es gibt auch Abhilfe dafür: Fitness für Faule!!!

Es ist nie zu spät ist, wieder mit Bewegung anzufangen. Selbst diejenigen, die sich selbst als „faul“ bezeichnen, können ihre Fitness steigern und ihre Lebensqualität verbessern.

Grundsätzlich kann man „Bewegung“ grob in vier Gruppen einteilen:

1. Allgemeine körperliche tägliche Aktivität

Dazu gehören einfache Dinge wie Spaziergänge, Treppensteigen und Gartenarbeit. Es sind die kleinen Bewegungen im Alltag, die oft übersehen werden, aber einen großen Einfluss auf deine Gesundheit haben können. Also einfach den Hintern hoch und in den 2. Stock gehen und nicht den Aufzug nehmen.

2. Gezieltes und strukturiertes Training

Hierbei handelt es sich z.B. um das klassische Fitnessstudio-Training oder das Ausführen bestimmter Übungen zu Hause. Dieses Training ist darauf ausgerichtet, bestimmte Muskelgruppen zu stärken und die Ausdauer zu verbessern. Es hat aber keinen Wettkampfcharakter.

3. „Echter“ Sport

Ähnlich wie gezieltes Training, wird echter Sport in einer strukturierten Weise betrieben, aber mit einem Wettbewerbsaspekt. Das kann alles sein, von Fußball bis hin zu Schwimmen. Wettbewerb spornt oft dazu an, sein Bestes zu geben und die eigenen Grenzen zu erweitern.

4. Spielen

Egal, ob es sich um eine Partie Basketball mit Freunden oder eine Runde Frisbee im Park handelt, Spielen ist eine großartige Möglichkeit, dich zu bewegen, ohne es wirklich als „Training“ zu empfinden.

Fitness für Faule

Also könntest du, wenn du Fitness für Faule betreiben möchtest, auf jeden Fall sofort und ohne Vorbereitung, mit der Nummer 1 starten. Und wenn du dann nach zwei Wochen Treppensteigen nicht mehr sofort zu schwitzen beginnst, könntest du das Ganze ausbauen. Du darfst dir dabei natürlich auch mein Programm getlow®Deutschland by Ariane, das einen super Fun Faktor hat, für 0 Euro anschauen und gleich mittrainieren – oder auch nicht. Hauptsache, du kommst in (noch mehr) Bewegung! Das wünsche ich mir für dich!

Und noch eines. Sag nicht: Ich bin nicht für Sport gemacht!

Lebenserwartung und Lebensstil

Tatsächlich spielen deine Gene nur eine geringe Rolle bei deiner Lebenserwartung. Schätzungen zufolge machen sie gerade einmal 4-7 Prozent aus. Der Rest hängt von deinem Lebensstil ab. Das bedeutet, dass du die Kontrolle darüber hast, wie lange und wie gesund du lebst.

Indem du aktiv wirst und deine Muskeln stärkst, das heißt Fitness für Faule betreibst, erhöhst du nicht nur deine Lebenserwartung, sondern steigerst auch deine Lebensqualität. Ein aktiver Lebensstil sorgt für mehr Energie, bessere Laune und verbesserte körperliche Gesundheit.

Wenn du dich also bewegst, schenkst du dir etwas.

Der mentale Aspekt

Bewegung bringt aber nicht nur physische Vorteile mit sich. Bereits das Denken an Sport hat nachweisbare positive Auswirkungen auf deinen Körper, wie Studien gezeigt haben. Es kann Stress reduzieren, die Konzentration steigern und die Stimmung verbessern. Somit ist Fitness für Faule also nicht nur gut für deinen Körper, sondern auch für deinen Geist und deine Seele.

Keine Sportpille für Faule

Abschließend möchte ich betonen, dass es keine Sportpille für Faule gibt. Medikamente können viele Dinge behandeln, aber Bewegung nicht ersetzen. Du kannst noch so viele und so teure Nahrungsergänzungsmittel in dich hineinstopfen, wie du willst: das wird niemals Bewegung ersetzen. Wenn du wirklich etwas für deine Gesundheit tun willst, darfst du aktiv werden.

Fassen wir zusammen:  

Bewegung ist dein Lebensmotor. Sie hält deine Maschine in Gang, stärkt deine Muskeln und verbessert deine Gesundheit und Lebensqualität. Auch wenn es dir manchmal schwerfällt, deinen inneren Schweinehund zu überwinden, lohnt es sich für dich, dich zu bewegen und fit zu bleiben. Denn am Ende des Tages ist Trägheit tatsächlich Selbstmord in Zeitlupe. Und du und ich wollen doch möglichst lange ohne Einschränkungen leben. Oder?

Falls du jetzt mit ja geantwortet hast, kannst du gerne gegen 0 Euro bei mir hineinschnuppern, ob getlow®Deutschland by Ariane etwas für dich ist: Es ist voller Spaß und bringt dich trotzdem schonend und effektiv in Bewegung. Klick einfach auf den folgenden Button, erfahre mehr darüber und vielleicht magst du sogar gleich mitmachen?

  1. Minar, E./Stecovic, S.: Lebensmotor Bewegung. Wien 2022. ↩︎